Wie funktioniert der Covid-Rauchmelder?

Man kennt den Rauchmelder und seinen Nutzen aus dem eigenen Haushalt

Der Covid-Rauchmelder nutzt die Crowd (das Feedback aller Anwesenden), um das lokale Covid-Schutzkonzept auf Schwachstellen zu überprüfen. Zum Ende des Arbeitstages (oder des Konzertbesuchs oder des Abendessens im Restaurant) bekommt jeder der Anwesenden eine Einladung auf sein Handy, das Schutzkonzept zu bewerten. Das Feedback sollte innerhalb von weniger als einer Minute erledigt sein.

Sich am Ende des Tages oder des Events/Besuchs das Geschehene noch einmal zu vergegenwärtigen, ist die Basis für die Suche nach Schwachstellen.

Die Bewertung ist nicht eine technische (‚wie oft wurde gereinigt?‘), sondern eine persönliche: ‚Wie gut fühle ich mich durch die Maßnahmen geschützt?‘

Wenn der gefühlte Schutz auf ein Problem hinweist, dann (und nur dann) wird danach gefragt, wo dieses Problem auftritt. Danach wählt der Antwortende die Art des Problems (‚Distanz, Hygiene, Maske, Orga) – die Kriterien sind variabel. Im Anschluss hinterlässt er/sie ein Stichwort. Mit maximal einer Minute lässt sich der Feedback-Aufwand erträglich halten.

‘Ende des Tages‘ kann heißen, direkt vor Feierabend, vor Ende der Schicht, nach Ende eines Events, vor oder nach Schulschluss, nach Ende der Chorprobe, nach einem Fußballspiel. Das Ende wird durch den Administrator der Gruppe bestimmt. Zu diesem Zeitpunkt bekommen alle Teilnehmer, Kollegen, Aufsichtspersonen, eine Einladung zum Feedback auf ihr Handy, die sie direkt zur Bewertung des Tages führt.

 Nachdem alle Bewertungen eingelaufen sind, werden automatisch die Ergebnisse errechnet und verschickt. Jedes Tagesergebnis endet mit einem Aktionspunkt – der ‘größten Schwäche‘ des Tages, mit beschreibenden Stichpunkten.

Das Resultat der Aktivitäten des Tages wird schließlich in seinen Abläufen und Ergebnissen dokumentiert und in Vorbereitung einer Zertifizierung abgespeichert.

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