Mit den Ergebnissen arbeiten

Einsicht durch vergleichende Analyse

Die Ergebnisse werden zusammengefasst und das Gesamtrisiko analysiert. Das wird sowohl aus interner als auch externer Sicht (Vergleich mit ähnlichen Fällen) daraufhin untersucht, wo der größte Handlungsbedarf für den kommenden Tag existiert. Die Ergebnisse werden unter den Beteiligten geteilt und Maßnahmen zur Lösung der gefundenen Probleme vereinbart. Wo gibt es ein Loch in der Abwehr? Wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Dokumentation

Der Gesamtvorgang wird dokumentiert, so dass die Arbeitsweise überprüft und in ihren Abläufen zertifiziert werden kann. Administrierender Zugang zu Informationen kann rollengebunden und hierarchisch gestaltet werden. Die sichere Aufbewahrung der persönlichen Informationen ist in auditierbarer Weise gewährleistet.

Team-Entwicklung

Die gemeinschaftliche Arbeit an der Risikokontrolle über ‚Crowdnose fördert das Gefühl für Verantwortung bei jedem Einzelnen, hierarchieübergreifend

Objektiviere die Situation

Daten, die konsistent, transparent und nachvollziehbar sind, stabil über die Zeit und über die eigenen Grenzen hinaus vergleichbar sind eine wichtige Referenz in der täglichen Zusammenarbeit im Team.

Mache das ‚USE‘ – ‚Undichte Stellen Erschnüffeln‘ zu einer sportlichen Übung!

Liefere ein Muster für das gesamte Unternehmen Gleiche Risiken, andere Arbeitsweise? Vergleiche, Benchmarke, Lerne, Pflege den Austausch mit anderen Teams, anderen Abteilungen, anderen Standorten (in anderen Sprächen)

Schritt für Schritt

Regeln ordnen
Es gibt öffentlich empfohlene und vorgeschriebene Schutzregeln für die Zeit
der Pandemie, und es gibt ‚private‘, die auf die Verhältnisse in einer Firma, in
einem Verein, in einer Kirchengemeinde, für die Durchführung eines Events
ausgerichtet sind. Die privaten Regeln bestehen meistens Präzisierungen der
öffentlichen. Alle Regel haben eine Gemeinsamkeit: sie richten sich auf die
Kontrolle der Infektionsherde.

In dieser Hinsicht werden sie typisiert. Die gängigen Typen sind

Distanzregeln

Hygieneregeln

Maskenregeln

Orga-Maßnahmen (die Bedingungen schaffen, dass es klappt)


Meistens lassen sich die Regeln nur einhalten, wenn das entsprechende Material
(zur Desinfektion z.B.) zur Verfügung steht. Ebenso wichtig ist die ausgehängte
Information und Aufklärung über das richtige Verhalten, die richtige Nutzung,
und die richtige Einstellung zum Infektionsrisiko. Wenn die Liste der Regeln
existiert, die für den jeweiligen Einsatzfall wichtig sind, werden die Regeln
jeweils einem der Typen zugeordnet.


Kritische Punkte bestimmen
Als nächstes werden alle markanten Orte und Vorgänge festgehalten, aus
denen sich im Tagesverlauf Infektionsrisiken ergeben. Im folgenden Schritt
werden alle Regeln auch einem dieser Risikoquellen zugeordnet.


Regeln prüfen und vervollständigen
Als Gesamtbild ergibt sich eine Matrix aus Typen von Regeln und Risikoquellen.
Viele Felder sind mit Regeln besetzt, einige mehrfach. Das ist gut so. Weiße
Flecken in dieser Matrix hingegen werfen die Frage auf, ob hier nicht auch eine
Regel hingehört.
Die

Wie funktioniert der Covid-Rauchmelder?

Man kennt den Rauchmelder und seinen Nutzen aus dem eigenen Haushalt

Der Covid-Rauchmelder nutzt die Crowd (das Feedback aller Anwesenden), um das lokale Covid-Schutzkonzept auf Schwachstellen zu überprüfen. Zum Ende des Arbeitstages (oder des Konzertbesuchs oder des Abendessens im Restaurant) bekommt jeder der Anwesenden eine Einladung auf sein Handy, das Schutzkonzept zu bewerten. Das Feedback sollte innerhalb von weniger als einer Minute erledigt sein.

Sich am Ende des Tages oder des Events/Besuchs das Geschehene noch einmal zu vergegenwärtigen, ist die Basis für die Suche nach Schwachstellen.

Die Bewertung ist nicht eine technische (‚wie oft wurde gereinigt?‘), sondern eine persönliche: ‚Wie gut fühle ich mich durch die Maßnahmen geschützt?‘

Wenn der gefühlte Schutz auf ein Problem hinweist, dann (und nur dann) wird danach gefragt, wo dieses Problem auftritt. Danach wählt der Antwortende die Art des Problems (‚Distanz, Hygiene, Maske, Orga) – die Kriterien sind variabel. Im Anschluss hinterlässt er/sie ein Stichwort. Mit maximal einer Minute lässt sich der Feedback-Aufwand erträglich halten.

‘Ende des Tages‘ kann heißen, direkt vor Feierabend, vor Ende der Schicht, nach Ende eines Events, vor oder nach Schulschluss, nach Ende der Chorprobe, nach einem Fußballspiel. Das Ende wird durch den Administrator der Gruppe bestimmt. Zu diesem Zeitpunkt bekommen alle Teilnehmer, Kollegen, Aufsichtspersonen, eine Einladung zum Feedback auf ihr Handy, die sie direkt zur Bewertung des Tages führt.

 Nachdem alle Bewertungen eingelaufen sind, werden automatisch die Ergebnisse errechnet und verschickt. Jedes Tagesergebnis endet mit einem Aktionspunkt – der ‘größten Schwäche‘ des Tages, mit beschreibenden Stichpunkten.

Das Resultat der Aktivitäten des Tages wird schließlich in seinen Abläufen und Ergebnissen dokumentiert und in Vorbereitung einer Zertifizierung abgespeichert.

Mit dem Virus leben

Ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, in der Kirchengemeinde, in der Schule –
wir müssen uns daran gewöhnen, mit dem Virus unseren Alltag zu teilen –
und dabei unsere Gesundheit zu bewahren. Das geht nur über Regeln, wie
sie an vielen Stellen bereits Wirklichkeit sind. Aber, funktionieren diese
Regeln auch wirklich im Alltag? Vieles sieht in der Realität anders aus, als
geplant.

Das Zusammenleben mit dem Virus ist ein Lernprozess. Wir sind nicht perfekt,
wir werden es nie sein, aber wir können diesem Ziel schrittweise näher
kommen, wenn wir unsere Regeln (und ihre Umsetzung) immer wieder
daraufhin überprüfen, ob sie funktionieren. Aber Lernen braucht eine Referenz.
Als Referenz dient hier ‚die Crowd‘, die Menge der Anderen, die mit
vergleichbaren Problemen zu kämpfen haben. Wie geht es besser? Von wem
kann man lernen?
Das Risiko zu beherrschen ist ein Prozess, der ein gemeinschaftliches
Verständnis der Herausforderung braucht, und darüber hinaus ein Werkzeug
wie ‚Crowdnose‘, um für die täglichen Updates an Daten zu sorgen.

Die Weisheit der Menge

Wie kann es sein, dass eine Gruppe von Leuten die Anzahl von Münzen in einem Einweckglas besser schätzt, als jeder Einzelne? Dieser Effekt heißt ‚Kollektive Intelligenz‘ oder auch ‚Schwarmintelligenz‘ in Anlehnung an das Verhalten von Vögeln.

Das Internet hat aus diesem Prinzip ein Werkzeug gemacht, wobei es einige gute Beispiele kollektiver Intelligenz hervorgebracht hat, wie Wikipedia und eigentlich sogar das Internet selbst.

Das Crowdprinzip, große Entscheidungen in viele kleine Elemente aufzuteilen, hat sich bei der Realisierung vieler Projekte, bei der Finanzierung vieler Startups bewährt. Nicht ein großer Investor entscheidet – und partizipiert – sondern viele kleine, die ihren Einfluss bündeln.

Crowdnose nutzt dieses Prinzip zur Risiko-Reduzierung. In diesem Fall ist das Crowd-Prinzip konkurrenzlos. Viele einzelne Sensoren (Personen), die sich beteiligen, bemerken viel. Je größer die Crowd, desto detaillierter die Resultate. Eine Einzelperson kann unmöglich eine gleiche Qualität und Dichte von Informationen gewährleisten.

Ein Werkzeug entsprechend der ISO 45001

Die ‚größte Schwachstelle‘ ergibt sich aus der Analyse des Feedbacks. Dabei zeigt sich auch, welche Regeln den größten Einfluss auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben. Die Schwachpunkte dieser Regeln wird entsprechend gewichtet.

Wichtig ist es, das ‚Rauchmelden‘ zu einer Alltagskultur zu machen, und zum Bestandteil einer professionellen Verantwortung. Letztenendlich lassen sich auch andere Risikobereiche am Arbeitsplatz nach dem ‚Crowd‘-Prinzip effizient regeln.

Crowdnose als Bestandteil eines Gesundheitsschutzkonzepts nach der neuen europäischen ISO 45001 schlägt die Brücke zwischen der Säule 8 (Betrieb), der Säule 9 (Bewertung) und der Säule 10 (Verbesserung).

Die App fragt jeden Abend nach

Zum Ende des Arbeitstages erhält jeder Mitarbeiter eine Einladung, seine Beobachtungen in der aktualisierten Bewertung zu hinterlassen (Dauer: eine Minute). Nach der Aktualisierung werden die Ergebnisse des Tages und die ‚größte Schwachstelle‘ ermittelt.

Der Realitäts-Check

Was einer allein nicht sieht, sieht das Team, jeder auf seinem Platz und aus seiner Sicht. CROWDNOSE, der Corona-Rauchmelder, bewertet, wie gut die Covid-Schutzregelnfunktionieren. Denn die Herausforderungen sind täglich neu, aber die größte Gefahr liegtdarin, dass die Aufmerksamkeit schwindet (aber die Verantwortung bleibt).


‚CROWDNOSE‘ ist eine App- und cloudbasierte Lösung, die ganze Teams oderBelegschaften darin engagiert, Schwachstellen (in den Regeln, nicht bei den Kollegen)aufzuspüren und zu beseitigen. Die Arbeitsweise ist strukturiert und wird durchwegzertifizierungssicher dokumentiert.